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Besuch bei der HfKK

Besuch bei der HfKK

07.01.2006

Die HFKK hat seit 1993 ein schönes, helles Familienhaus im Frankfurter Stadtteil Niederrad, in Sichtweite der Uniklinik, in der sich Ambulanz, Kinderkrebsstation und das neue Stammzelltransplantationszentrum befinden. Im Erdgeschoss des Hauses befinden sich die Büros, Aufenthalts- und Spielräume. In den Obergeschossen liegen die Elternzimmer, im Untergeschoss sind Wirtschafts- und Sporträume untergebracht. In nächster Nähe sind auch weitere Wohnungen angemietet, in denen entweder betroffene Eltern wohnen oder Themen-Gesprächskreise für kleinere Gruppen stattfinden.

Angefangen hat es Ende der 70er-Jahre, als die medizinische Behandlung krebskranker Kinder einen Durchbruch erzielte und die Heilungschancen rapide stiegen. Die neuen Behandlungsmethoden erforderten längere stationäre Aufenthalte der Kinder und Jugendlichen. Es gab damals in keiner Weise eine Betreuung für die Eltern. Da sich kaum jemand für mehrere Wochen Frankfurter Hotelpreise leisten konnte, kampierten die Mütter auf Matratzenlagern auf der Station. Sie schlossen sich zu einer losen Elterninitiative zusammen, um sich gegenseitig besser beistehen zu können, denn weder Politiker noch Gesellschaft interessierten sich für die seelischen und materiellen Nöte der kranken Kinder und ihrer Familien.

1983 wurde der Verein gegründet, mit zu den Gründungsmitgliedern gehörte der der langjährige Leiter der Kinderkrebsstation, Professor Kornhuber. Bereits 10 Jahre später konnte der Verein das Elternhaus beziehen. Der Verein besitzt auch zwei Ferienwohnungen, in denen betroffene Familien preisgünstig Urlaub machen können.

Inzwischen ist die Vereinstätigkeit längst über die Familienbetreuung hinausgewachsen: ohne den Verein gäbe es das Stammzelltransplantationszentrum nicht. Der Verein zahlt die Gehälter von 8 Ärzten, Pflegern und Schwestern und ist auch an Kosten der medizinischen Behandlung intensiv beteiligt. Bei der Uniklinik sind wie überall die Gelder knapp, also sind die Mitglieder der HFKK emsig dabei, Spenden zu sammeln. Da es in Deutschland jährlich ca. 2.000 Neuerkrankungen bei Kindern bis zu 15 Jahren gibt, kann man sich vorstellen, wie viele es im dichtbesiedelten Einzugsgebiet der Uniklinik Frankfurt sind.

Bevor wir uns verabschiedeten, wollte ich Snoopys Kindern gern noch zwei der hübschen Tassen schenken, die die HFKK verkauft. Die Tassen wurden verpackt und auf einem Schreibtisch bereit gestellt, auf dem auch ein Postkorb mit Briefen stand. Als ich die Tassen nahm, fiel mein Blick zufällig auf den obersten Brief: als ich die Adresse las, glaubte ich es fast nicht: der Brief war an einen Kollegen von mir adressiert! Uns wurde gesagt, dass dies Spenden-Bescheinigungen seien, die verschickt werden.
Also haben meine Aktivitäten im Büro Früchte getragen, denn seit vielen Jahren weise ich ab und zu darauf hin, dass man hier seine Dankbarkeit für die Gesundheit des eigenen Kindes mit klingender Münze zeigen kann ...

Für weitere Informationen und wenn ihr wissen wollt, wie die hübschen Tassen aussehen, bitte hier klicken.



06.01.2006

Heute war es endlich soweit, dass wir unseren geplanten Besuch bei der HfKK geschafft haben.
Nachdem wir gegen 11.00 Uhr heute ankamen , wurden wir sehr nett von der Geschäftsführerin Frau Hehlert begrüßt.
Wir durften in dem nett gestalteten Aufenthaltsraum Platz nehmen, der sonst von den Familien und den Kindern genutzt wird.

Nach der Übergabe von dem LN Album und der Spende, haben wir......also eigentlich Jenny von der Radioaktion von Radio Fantasy erzählt.
Frau Hehlert fand das sehr interessant und möchte versuchen die hiesigen Radiosender für so eine Aktion zu begeistern und wird sie anschreiben.

Frau Hehlert erzählte auch ein bisschen von dem Prinzip, nachdem ihr Haus arbeitet.
Die kranken Kinder werden von Anfang bis Ende der Krankheit ( wie auch immer das Ende aussieht) betreut.
Da die Einrichtung aus 3 zusammengehörenden Teilen besteht, ist es möglich die Kinder direkt von Station und Diagnosestellung an auf ihrem Weg zu begleiten.

Die Stiftung stellt zusätzliche Ärzte und Schwestern ein , die sie bezahlt um zu gewährleisten, dass die Kinder stets bestens versorgt werden…..die Schwestern und Ärzte fahren auch wenn nötig zu den Familien nach Hause und versorgen die Kinder dort um zu vermeiden, dass sich ein so krankes, womöglich im Sterben liegendes Kind ständig auf neue Bezugspersonen, Ärzte und Schwestern einstellen muss.

Ich hatte einen guten Eindruck von der HfKK und finde es eine wichtige, unterstützenswürdige Sache.




 

Nina Dorfmüller bei der Spendenübergabe

hier die Ansicht von außen, das Spielzimmer für die Kinder und ihre Geschwister und die Teeküche



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